Was ist das beste VPN-Protokoll?
Haben Sie jemals die Einstellungen Ihrer ExpressVPN-App überprüft, sehen Sie eine Sektion, auf der Sie ein Protokoll auswählen können.
Protokolle sind Methoden, womit Ihr Gerät eine Verbindung zu den sicheren Servern von ExpressVPN herstellt. Informieren Sie sich über die Unterschiede zwischen den Protokollen. Erfahren Sie, wie Sie das für Sie am besten geeignete Protokoll auswählen.
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Was sind VPN-Protokolle?
Fangen wir mit den Grundlagen an. VPN steht für Virtual Private Network. Das ist ein sicherer Tunnel zwischen zwei oder mehr Geräten. Verwenden Sie ein VPN, werden Sie über einen vom VPN-Anbieter betriebenen Zwischen-Server (etwa ExpressVPN) mit dem Internet verbunden.
Die Sicherheit Ihrer Verbindung hängt vom VPN-Protokoll ab. Das sind einige Anweisungen, die festlegen, wie Ihr Gerät mit dem VPN-Server kommuniziert.
Wie funktionieren VPN-Protokolle?
VPN-Protokolle funktionieren auf mehrere Arten. Grundsätzlich haben sie aber zwei Funktionen: Authentifizierung und Verschlüsselung. Die Authentifizierung stellt sicher, dass Ihr Gerät mit einem vertrauenswürdigen VPN-Server kommuniziert. Die Verschlüsselung sorgt dafür, dass die Kommunikation selbst für Außenstehende unlesbar ist.
Unterschiedliche Verschlüsselungsstandards und Authentifizierungsmethoden führen zu unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Sicherheitsstufen für die VPN-Anwender. VPN-Protokolle haben auch unterschiedliche Regeln für den Umgang mit potenziellen Fehlern. Das wirkt sich auf die Stabilität und die Zuverlässigkeit aus.
Was sind die verschiedenen Arten der VPN-Protokolle?
Es gibt mindestens sieben gängige VPN-Protokolle. Lernen Sie die Unterschiede und lesen Sie unsere Empfehlungen.
Lightway
Von Grund auf von ExpressVPN entwickelt. Lightway wurde für die moderne Welt entwickelt. Es verzichtet auf Funktionen, die von einem VPN nicht mehr benötigt werden. Zudem implementiert es Funktionen, die ein reibungsloses und sicheres Erlebnis bieten. Das Etablieren einer VPN-Verbindung dauert je nach Netzwerk nur einen Bruchteil einer Sekunde. Durch das Aktivieren der neuen Funktion Lightway Turbo können Sie Ihren Datenverkehr auf mehrere Kanäle verteilen. Damit erreichen Sie möglicherweise sogar eine Steigerung der Geschwindigkeit. Abgesehen von der Geschwindigkeit bleiben Sie auch dann mit dem VPN verbunden, wenn Ihr Gerät das Netzwerk wechselt. Lightway ist mit Fokus auf Geschwindigkeit ausgelegt. Es stellt eine schnelle und sichere Verbindung her, während der Akkuverbrauch gering ist.
In Sachen Sicherheit benutzt Lightway wolfSSL. Die bewährte Kryptografie-Bibliothek von Dritten wurde umfassend geprüft, unter anderem gemäß dem Standard FIPS 140-2. Lightway hat per Standard auch Post-Quanten-Schutz. Er schützt Sie vor Angreifern, während sich die Rechenkapazitäten weiterentwickeln. Wir haben den Quellcode von Lightway auf GitHub unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Damit sind wir unseren Anwendern gegenüber transparent.
Neben dem UDP-Protokoll unterstützt Lightway auch TCP. Es kann zwar langsamer als UDP sein, bietet jedoch in bestimmten Netzwerken eine zuverlässigere Verbindung. Dadurch lässt sich Lightway in vielen Umgebungen einsetzen.
Fazit: Probieren Sie Lightway immer zuerst
Layer 2 Tunneling Protocol (L2TP)
Das Layer 2 Tunneling Protocol ist eine signifikante Weiterentwicklung gegenüber wegweisenden, aber veralteten Protokollen wie PPTP und SSTP. Es bietet höhere Sicherheit, allerdings ist die Geschwindigkeit niedriger. L2TP wird häufig mit dem IPsec-Protokoll kombiniert, um eine Verschlüsselung mit AES-256 zu erreichen. Die Kombination dieser beiden Protokolle bezeichnet man als L2TP/IPsec.
Was ist das IPsec-VPN-Protokoll?
IPsec steht für Internet Protocol Security und ist ein flexibles VPN-Protokoll, das jedes einzelne IP-Paket authentifiziert und verschlüsselt. Es wird oft mit Protokollen wie L2TP kombiniert, die selbst keine Verschlüsselung haben.
L2TP/IPsec eignet sich eher zur Anonymisierung als für Sicherheit. Es gibt schließlich andere Protokolle wie OpenVPN, die noch sicherer sind.
Fazit: Nützlich
OpenVPN (TCP vs. UDP)
OpenVPN ist ein stark konfigurierbares Open-Source-Protokoll. Es ist für alle Plattformen verfügbar und genießt in der Community hohes Ansehen. Viele VPN-Services setzen es für Verbraucher ein.
OpenVPN lässt sich am einfachsten so konfigurieren, dass es sich als gewöhnlicher Internetverkehr tarnt. Daher kann es Filter und Firewall umgehen, weil eine Erkennung schwieriger ist. Es wurde von vertrauenswürdigen, unabhängigen Experten umfassend geprüft. Daher eignet es sich auch für den Einsatz in sensiblen Umgebungen.
In den ExpressVPN-Apps können Benutzer innerhalb der App-Einstellungen zwischen UDP (User Datagram Protocol) und TCP (Transmission Control Protocol) wechseln, ganz nach Wunsch.
Was ist der Unterschied zwischen UDP und TCP?
Einfach ausgedrückt, priorisiert UDP eine hohe Datenübertragung. Allerdings ist es dafür weniger zuverlässig. Bei TCP ist Zuverlässigkeit gegenüber Geschwindigkeit Priorität. Ferner ist TCP ein verbindungsorientiertes Protokoll. Es erfordert vor dem Datenaustausch den Aufbau einer Verbindung. UDP ist hingegen ein verbindungsloses Protokoll. Das kann dazu führen, dass Datenpakete bei der Übertragung verloren gehen oder in einer falscher Reihenfolge ankommen.
Fazit: Eines der besten
Internet Key Exchange Version 2 (IKEv2)
IKEv2 ist eines der neuesten Protokolle und hat große Stärken. Das gilt insbesondere mit Blick auf die Geschwindigkeit. Es eignet sich hervorragend für mobile Geräte auf allen Plattformen.
Da IKEv2 jedoch hauptsächlich in Unternehmensumgebungen eingesetzt wird, bietet es keine native Unterstützung für Linux. Seine eingeschränkte Konfigurierbarkeit kann ein Nachteil sein. IKEv2 lässt sich wegen seiner strengen Lizenzierung auch schwer überprüfen. ExpressVPN verwendet eine Open-Source-Implementierung von IKEv2, um die Integrität des Protokolls zu garantieren.
IKEv2 ist eine beliebte Wahl. Die ExpressVPN-Apps verwenden es gelegentlich, wenn das Protokoll auf „Automatisch“ eingestellt ist.
Fazit: Eine solide Wahl, insbesondere auf Mobilgeräten
Point-to-Point Tunneling Protocol (PPTP)
Es ist eines der ersten Protokolle. PPTP hat eine lange und bewegte Geschichte. Das Protokoll gibt es bereits seit Windows 95. Es nutzt viele veraltete Sicherheitsmechanismen wie die Authentifizierung MS-CHAP v2 sowie die Verschlüsselung mit MPPE Verschlüsselung. Beide gelten als anfällig und lassen sich mit modernen Angriffsmethoden relativ einfach knacken.
Diese grundlegende Schwachstelle hat jedoch auch einen Vorteil: Die schwächere Verschlüsselung von PPTP erfordert weniger Rechenleistung. Daher kann es deutlich höhere Geschwindigkeiten als bei moderneren VPN-Protokollen geben. Allerdings ist die Sicherheit deutlich geringer.
Daher wird PPTP normalerweise nur für Benutzer empfohlen, die sich den Einschränkungen voll bewusst sind. Die ExpressVPN-Apps unterstützen es nicht mehr.
WireGuard
WireGuard® ist ein kostenloses und modernes Open-Source-VPN-Protokoll. Seine Geschwindigkeit und sein schlankerer Code haben sich als vielversprechend erwiesen. Daher wurde es von einigen VPN-Anbietern übernommen und eingesetzt.
Allerdings fehlen WireGuard in seiner aktuellen Form wesentliche Sicherheitsfunktionen. Das sind etwa Benutzerauthentifizierung und Rotation von Schlüsseln. Solche Funktionen sind für ein datenschutzorientiertes VPN unerlässlich. ExpressVPN hat die eben genannten sowie andere Einschränkungen mit einer maßgeschneiderten Lösung behoben. Unsere Version von WireGuard gibt es für iOS, Android, Windows, macOS und Linux. Sie bietet Datenschutzfunktionen, die in anderen VPNs, die dieses Protokoll anbieten, nicht zu finden sind:
- Post-Quanten-Schutz zum Schutz vor sich weiterentwickelnden Rechenleistungen
- Für jede Verbindung werden ein neuer Schlüssel sowie eine neue interne IP-Adresse verwendet, um die Nachverfolgung zu erschweren
- Ein integriertes Authentifizierungssystem, das Benutzer überprüft, ohne die Privatsphäre zu gefährden
- Integration mit unserer Nur-RAM-TrustedServer-Technoloigie, die keine Daten auf die Festplatte schreibt
Secure Socket Tunneling Protocol (SSTP)
Das SSTP-VPN-Protokoll wurde ausschließlich von Microsoft entwickelt und zusammen mit Windows Vista eingeführt. Es ähnelt einem PPTP-Tunnel stark, der in SSL eingebettet ist. Das ist ein frühes Verschlüsselungsprotokoll, das für den Schutz von Websites beliebt war. Daher funktionierte SSTP zunächst nur auf Windows-Geräten. Es wurde darüber hinaus nicht sehr populär.
SSTP bietet nur begrenzte Konfigurationsoptionen und hebt sich von anderen verfügbaren Protokollen nicht ab.
ExpressVPN unterstützt SSTP nicht mehr.
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Was ist das beste VPN-Protokoll?
Finden Sie heraus, welches VPN-Protokoll Sie nutzen sollten

Suchen Sie nach einer Kombination aus Geschwindigkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit, bietet Lightway dank seiner schlanken Code-Basis alle diese Vorteile. Es ist schnell, verbraucht weniger Akku und lässt sich leicht überprüfen und warten.
Lightway ist insgesamt das beste VPN-Protokoll für alle Anwendungen, von Gaming bis IPTV. Das gilt auch für andere Anwendungen, bei denen Geschwindigkeit sowie Verbindungsstabilität entscheidend sind.
Ist Lightway für Sie nicht verfügbar, sind WireGuard, OpenVPN sowie IKEv2 zuverlässige Alternativen auf allen unterstützten Plattformen. WireGuard ist im Vergleich zu herkömmlichen Protokollen wie OpenVPN schlank und schnell. Um unsere Standards für Datenschutz, Sicherheit und Skalierbarkeit einzuhalten, hat ExpressVPN WireGuard mit Post-Quanten-Verschlüsselung, kurzlebigen Schlüsseln, dynamischen IPs sowie vollständiger Integration in unseren RAM-basierten TrustedServer überarbeitet. ExpressVPN unterstützt WireGuard auf iOS, Android, Windows, macOS und Linux.
OpenVPN bietet eine Verschlüsselung mit 256-Bit AES. Das ist ein allgemein anerkannter Sicherheitsalgorithmus und bietet ein hohes Maß an Schutz für Ihre Verbindung. Der Quellcode wurde öffentlich geprüft und auf Fehler, Implementierungsfehler sowie Hintertüren untersucht.
Mobile Nutzer profitieren ebenfalls von IKEv2. Es bietet ähnliche Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit sowie Sicherheit wie OpenVPN.
Was ist das schnellste VPN-Protokoll?
In unterschiedlichen Umgebungen, bei anderen Internetgeschwindigkeiten oder diversen Netzwerkkonfigurationen bieten verschiedene VPN-Protokolle eine bessere Leistung. Lightway ist neben WireGuard, OpenVPN und IKEv2 eines der schnellsten verfügbaren Protokolle. Ohne seine Verschlüsselungsschicht könnte man PPTP als das schnellste VPN-Protokoll ansehen. Wir raten allerdings davon ab, PPTP zu verwenden. Das Protokoll ist auch in keiner ExpressVPN-App verfügbar.
Was ist das sicherste VPN-Protokoll?
Lightway, WireGuard, IKEv2, L2TP und OpenVPN sind alle sichere Protokolle. Der Titel des sichersten VPN-Protokolls sollte allerdings an Lightway gehen. Es setzt auf wolfSSL. Das ist eine etablierte Kryptografie-Bibliothek, die nach FIPS 140-2 verifiziert ist. Das bedeutet, sie wurde von unabhängigen Dritten streng geprüft.
Lightway bietet auch Post-Quanten-Unterstützung. Damit schützt es Sitzungen vor Angreifern mit zunehmender Rechenleistung. ExpressVPN ist einer der ersten VPN-Anbieter, der Post-Quanten-Schutz zur Verfügung stellt. Damit bleiben Nutzer trotz der Fortschritte im Bereich des Quantencomputings geschützt.
Lightways Haupt-Code wurde geprüft und 2021 als Open-Source veröffentlicht. Damit ist es transparent und kann umfassend auf Sicherheitslücken geprüft werden. 2022 wurde Lightway ein zweites Mal unabhängig geprüft. Das hat die Sicherheit ebenfalls bestätigt.
WireGuard und OpenVPN sind ebenfalls empfohlen. ExpressVPNs Version von WireGuard bietet Post-Quanten-Schutz und OpenVPN wurde von unabhängigen Experten umfassend geprüft. Es ist Open-Source. Jeder kann es also einsehen und verbessern.
Welches VPN-Protokoll ist am stabilsten?
Lightway wurde für häufige Netzwerkwechsel entwickelt. Es ist das stabilste VPN-Protokoll. Benutzer erleben weniger Verbindungsabbrüche, insbesondere auf Mobilgeräten. Sie bleiben auch dann verbunden, wenn das Gerät das Netzwerk wechselt. Mit Lightway bleibt Ihre VPN-Sitzung auch dann bestehen, wenn Ihre Netzwerkverbindung unerwartet getrennt wird. Sobald Sie wieder online sind, ist Ihr VPN ebenfalls wieder aktiviert.
Welches VPN-Protokoll lässt sich am einfachsten einrichten?
Protokolle müssen Sie nicht innerhalb einer der VPN-Apps einrichten. Sie nutzen ein VPN-Protokoll, sobald Sie die VPN-App aktivieren. Legen Sie Wert auf Benutzerfreundlichkeit, belassen Sie Ihr VPN-Protokoll auf „Automatisch“. ExpressVPN wählt dann die beste Option für Ihr Netzwerk aus. Normalerweise ist das Lightway.
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